Rhein / Ruhr

Die Serie „Rhein und Ruhr“ beschäftigt sich mit dem Rhein und der Ruhr als Erholungsgebiet, darin werden die Menschen entlang des Flusses, in Verbindung mit den Gebäuden und den Landschaftsformationen dokumentiert.

Anfang des 19. Jahrhunderts beginnt die Industrialisierung des Ruhrgebiets. Durch den wirtschaftlichen Kohleabbau entlang der Ruhr entstanden innerhalb kürzester Zeit über 200 Zechen. Aus der Kohle wurde in den Kokereien Koks gewonnen, welches man in den ansässigen Eisen- und Stahlhütten zur Roheisen- und Stahlerzeugung benötigte. Durch den großen wirtschaftlichen Erfolg stiegen die Bevölkerungszahlen rapide an und die Städte begannen zu wachsen.

Im Jahr 2018 kommt es zur Schließung der letzten Zeche insbesondere durch die starke, billige Konkurrenz aus dem Ausland. Heute arbeiten die Personen in den unterschiedlichsten Bereichen und es kommt zu einem Wandel in den Städten, viele Unternehmen und Hochschulen haben sich im Ruhrgebiet angesiedelt. Die Ruhr war schon immer ein Naherholungsgebiet insbesondere für die Arbeiter, die sich in Essen am Wochenende am Baldeneysee entspannten. Heute nutzen viele Städter die Ruhr für Bootsfahrten, zum Schwimmen und zum Campen.